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Deutschen Mieterbund Esslingen-Göppingen e.V.

Mit Beratungsstellen in Esslingen, Göppingen, Nürtingen, Ostfildern, Geislingen und  Kirchheim/Teck

Deutscher Mieterbund Esslingen-Göppingen e.V.

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Wohnen muss sicher sein

Brandkatastrophe in Nürtingen gibt Anlass zum Handeln

Wohnungsaufsicht
Archiv-Bild: kalhh @pixabay

Die Brandkatastrophe in der Schafstraße in Nürtingen muss Anlass für transparente und konkrete Regelungen sein, die Wiederholungen verhindern. Das Brandunglück, das zwei Todesorpfer forderte, ist auch deshalb tragisch, weil es womöglich hätte verhindert werden können. Es gab Hinweise, auch von Seiten der Polizei, dass die Sicherheit der Bewohner gefährdet ist. Es wurde eine Überbelegung, Mängel des Brandschutzes, defekte Elektroinstallationen, Ungezieferbefall und Vermüllung reklamiert. Die Tasache, dass zwei Bewohner an einer Rauchvergiftung gestorben sind, lässt den Verdacht aufkommen, dass Rauchwarnmelder, die seit 2014 durch die Landesbauordnung vorgeschrieben sind, nicht installiert waren.

„Den Städten stehen öffentlich-rechtliche Befugnisse zur Verfügung, um gegen Missstände, die durch Verwahrlosung, Vernachlässigung und durch Überbelegung von Wohnraum entstehen, wirksam vorgehen zu können“, erklärt Udo Casper, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes Esslingen-Göppingen. Es ist unverständlich, warum die Stadt Nürtingen auf Grund des Bauordnungs-, Gesundheits- und allgemeinen Sicherheitsrechts nicht tätig wurde, um Gefahren für die Gesundheit und Sicherheit der Bewohner abzuwenden, schrieb Casper an den Oberbürgermeister der Stadt Nürtingen.

Die Wohnung ist für alle Menschen Lebensmittelpunkt und unverzichtbares Versorgungsgut, erklärt Casper. Deshalb müsse die Wohnung leistbar, menschenwürdig und sicher sein. Es dürfe nicht hingenommen werden, dass verantwortungslose Vermieter die Notlage von Mieterinnen und Mietern missbrauchen, indem sie Wuchermieten verlangen und ihre Rendite noch steigern, indem sie notwendige Investitionen in die Instandhaltung der Immobilie nicht vornehmen. „Leistungslose Profite auf Kosten der Gesundheit und der Sicherheit der Bewohner müssen ausgeschlossen werden“, fordert Casper. Deshalb müssen die Befugnisse der kommunalen Wohnaufsicht nach dem Vorbild anderer Bundesländer mit einem Landesgesetz zur Wohnaufsicht ergänzt werden.

Dieses Wohnaufsichtsgesetz muss zunächst definieren, was eine menschenwürdige Wohnung ausmacht. Es muss eine Mindestwohnfläche pro Bewohner festgelegt werden. Eine ausreichende natürliche Belüftung und Belichtung müssen gewährleistet sein. Die Wohnung muss Schutz gegen Witterungseinflüsse und Feuchtigkeit bieten. Die Wohnungsausstattung muss funktionsfähig und nutzbar sein. Zumindest bei begründetem Verdacht, muss im Interesse der Bewohner und der Allgemeinheit die Möglichkeit zur Prüfung der Sicherheit und der menschenwürdigen Unterbringung gegeben sein. Werden festgestellte Mängel nicht beseitigt, muss die Nutzung des Gebäudes untersagt werden können.

„Es gibt in Nürtingen und anderen Städten Wohngebäude, die in einem vergleichbaren prekären Zustand, der in der Schafstraße in Nürtingen zur Katastrophe geführt hat, sind. Es ist klar, dass ein Gesetz allein diese Missstände nicht beseitigt. Es ist notwendig, dass die Städte mit kompetenten Mitarbeitern den Wohnungsbestand überwachen und dem Gesetz Geltung verschaffen“, sagt Casper.

Mietobergrenzen in der Grundsicherung anpassen

Mieterbund Esslingen-Göppingen appelliert an Kreistag

Mietobergrenze Grundsicherung HartzIV
Bild: Steve Buisinette @pixabay

Die Mietobergrenzen in der Grundsicherung müssen an das veränderte Mietniveau angepasst werden, fordert Udo Casper, der Vorsitzende des Deutschen Mieterbunds Esslingen-Göppingen. Doch genau das will der Landkreis Esslingen nicht tun.  Vor der entscheidenden Sitzung des Sozialaussschusses des Landkreises appelliert Casper an Landrat und Kreisräte. Ohne Erhöhung der Mietobergrenze drohe vielen Menschen in den Städten das Abrutschen in die Obdachlosigkeit. 

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Neuer Mietvertrag?

Worauf Mieter achten müssen

Mietvertrag
Mietvertrag: Erst informieren, dann unterschreiben!

Dieses Dokument entscheidet,  ob Sie auf Dauer gut mit Ihrem Vermieter auskommen: Der Mietvertrag. Unsere Experten geben Ihnen Tipps, worauf Sie vor der Unterschrift achten sollten. Erfahren Sie hier mehr (auch als Download).

Betriebskostenabrechnung überprüfen.

Über 1000 Nebenkostenabrechnungen prüfen die Rechtsanwälte des Mieterbunds Esslingen-Göppingen jedes Jahr. Sie wissen daher so gut wie kaum jemand sonst, wo sich Fehler verstecken und wo Mieter übervorteilt werden können. Wer seine Betriebskostenabrechnung beim Mieterbund überprüfen lässt, spart viel Geld. 

Wollen Sie nicht zuviel bezahlen? Hier informieren.

Bündnis Wohnen macht Druck auf Rathäuser und Kreise

Forderungen für eine soziale Wohnungspolitik in Esslingen und Göppingen

Bündnis Wohnen bezahlbar - sozial

Kann in den Landkreises Esslingen und Göppingen schnell bezahlbares Wohnen entstehen? Ja,  meint das "Bündnis Wohnen - bezahlbar und sozial", das Mieterbund, Gewerkschaften und Sozialverbände gegründet haben. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Städte und Gemeinden, erläutert der Mieterbund-Vorsitzende Udo Casper. Daher richten sich die sieben Kernforderungen des Bündnisses an die Rathäuser, aber auch an die Landratsämter in Esslingen  und Göppingen. 

mehr über das "Bündnis Wohnen - bezahlbar und sozial" erfahren

Neuer Mietspiegel für Esslingen

Ortsübliche Vergleichsmiete steigt um 3,6 Prozent

Mieten steigen um 3,6 Prozent in zwei Jahren.

Ab Januar 2020 gilt ein neuer Mietspiegel in Esslingen. Die durchschnittliche ortübliche Vergleichsmiete liegt dann bei 8,64 Euro pro Quadratmeter. Gegenüber dem letzten Mietspiegel, der 2018 veröffentlicht wurde, sind die Mieten um 3,6% gestiegen. Die Durchschnittskaltmiete lag 2018 entsprechend bei 8,34 Euro pro Quadratmeter. Esslingen gehört zu den 15 teuersten Städten in Deutschland. 

Die Erstellung des Mietspiegels wird eng durch die Arbeitsgemeinschaft Mietspiegel begleitet, an dem der Deutsche Mieterbund Esslingen-Göppingen mit weiteren Verbänden, der kommnalen Wohnungswirtschaft und der Stadtverwaltung beteiligt ist. 

Für den Oberbürgermeister und die Arbeitsgemeinschaft ist ein Mietspiegel kein Selbstzweck: „Für Mieter und Vermieter ist der Esslinger Mietspiegel ein wichtiges Instrument zur Feststellung der ortsüblichen Vergleichsmiete im Stadtgebiet. Er bietet die Grundlage und Transparenz für eine angemessene Mietpreisgestaltung. Durch seine Anwendung im vorgerichtlichen Stadium trägt er wesentlich zur Vermeidung von rechtlichen Auseinandersetzungen und damit zu einem guten Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter bei.“

Der Mietspiegel steht als Online-Rechner und als Broschüre zur Verfügung, die als PDF gelesen oder gedruckt bei der Stadt Esslingen erworben werden kann. Weitere Informationen stellt die Stadt Esslingen hier bereit.

Mieter zahlen 2,08 Euro pro Quadratmeter zusätzlich zur Miete

erstellt vom Deutschen Mieterbund in Kooperation mit MindUp!

Mit der Miete allein ist es nicht getan. Monat für Monat kommen zusätzliche Betriebskosten zur Mietzahlung dazu. Heizung, Warmwasser, aber auch die Grundsteuer werden zusätzlich berechnet. Oft weisen die Abrechnungen Fehler auf. Unser Betriebskostenspiegel hilft, Abweichungen zu erkennen. Die Vergleichsdaten aus dem Abrechungsjahr 2017 liegen jetzt vor. Im Schnitt mussten alle baden-württembergischen Mieter 2,08 Euro an Betriebskosten  pro Quadratmeter Wohnfläche überweisen. Die Kosten wurdem im Lauf des Jahres 2018 von Vermietern abrechnet und 2019 ausgewertet

Methodischer Hinweis: Nicht alle Mieter müssen alle Kostenarten bezahlen. Deswegen ergibt die Summe aller Positionen einen höheren Wert. Es ist unzulässig durch Addition bestimmter Kostenpositionen einen eigenen Durchschnittswert zu ermitteln. 

Den Betriebskostenspiegel 2017 steht hier zum Download bereit 

 

  

Änderung der Maklerprovision (Bestellerprinzip) in einem Video kurz erklärt mehr...